Geschichte und Lage Dinkelsbühls
Um 1130 erfolgte die erste Stadtanlage Dinkelsbühls, die heute die innere Altstadt bildet. Sie wurde als Stützpunkt und Bindeglied zwischen den staufischen Hausgütern ausgebaut. Im Gegensatz zu den meisten Stadtanlagen des 13. Jahrhunderts gibt es in Dinkelsbühl keinen zentralen, rechteckigen Marktplatz, sondern jeweils sich erweiternde Marktstraßen wie z.B. am Weinmarkt. Die Straßen waren in einzelnen Abschnitten dem Handel mit unterschiedlichen Produkten vorbehalten. So gab es in der inneren Altstadt neben dem Weinmarkt beispielsweise auch Hafen-, Brot- und Schmalzmarkt; der heutige Altrathausplatz waren Vieh- und die Nördlinger Straße Ledermarkt.
Münster St. Georg
Der 1499 abgeschlossene Bau der St.-Georgs-Kirche dominiert bis heute das Stadtbild, das sich seither nicht grundlegend verändert hat. Ab 1372 erhielt Dinkelsbühl mit dem Bau der Stadtmauer seine heutige Gestalt. Anders als bei den meisten historischen Städten sind alle Stadterweiterungen des 19. und 20. Jahrhunderts in Dinkelsbühl räumlich völlig von der Altstadt getrennt.
Bild-Spaziergang durch Dinkelsbühl