Brautradition unserer Familie
Im Weib’s Brauhaus blicken wir auf eine langjährige familiäre Brautradition zurück, die wir gerne weiterführen.
Ein Stück Dinkelsbühler Brautradition
Das Brauhaus Dinkelsbühl, mit seinem in der Region berühmten „Kinderzech-Bub“ auf dem Etikett, kann als großer Bruder des Weib’s Brauhaus gelten.
Denn auch hier wurde bereits Bier durch die Familie Gehring bis 1977 gebraut. Unsere Brautradition geht bis auf 1900 zurück und nahm ihren Anfang in der Dinkelsbühler Altstadt in der Brauerei „Zum Hecht“ – nur wenige Meter vom heutigen Weib’s Brauhaus entfernt.
Viele Jahre fand sich der Kinderzech-Bub, das Dinkelsbühler Wahrzeichen für die „5. Jahreszeit“ (die Kinderzeche), noch auf dem sog. „Kieser“; ein Bier, das von der Tucher Brauerei in
Nürnberg noch nach dem Rezept des Dinkelsbühler Brauhauses gebraut wurde. Inzwischen ist die Produktion eingestellt.
Die Gebäude der alten Brauerei in der Dinkelsbühler Altstadt sind inzwischen Teil eines neuen Wohngebiets; das Weib’s Brauhaus besteht seit 1999.
Dinkelsbühler Kinderzechbub
Der Dinkelsbühler „Kinderzechbub“ zierte bis 1977 die Etiketten des Brauhaus Dinkelsbühl. Danach fand sich der durstige Bub noch auf dem Kieser-Bier der Nürnberger Brauerei Tucher. Inzwischen wird das Bier aber nicht mehr hergestellt.
| 1900 | Braulehre im "Koppen" |
| 1910 | Brauer-Diplom (Braumeister) an der Michel’s Braulehranstalt in München Kauf der Brauerei „Zum Hecht“ |
| 1921 | Fusion der Brauereien „Zum Hecht“, „Zum Braunen Hirschen“ & „Zum rothen Ochsen“ zur „Brauhaus Dinkelsbühl GmbH“ |
| 1937 | Karl Altreuter vom Rothen Ochsen lässt sich ausbezahlen und scheidet aus – ab diesem Zeitpunkt „Brauhaus Dinkelsbühl OHG“ |
| 1949 | Studium in Weihenstephan zum Diplom-Braumeister, anschließend Brauhaus Dinkelsbühl |
| 1962 | Studium in Weihenstephan zum Diplom-Braumeister und anschließend Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg |
| 1966 | Frühzeitige Rückkehr nach Dinkelsbühl durch den Tod Kurt Gehrings und Einstieg ins Brauhaus Dinkelsbühl |
| 1977 | Verpachtung des Brauhauses Dinkelsbühl an die Brauerei Tucher in Nürnberg |
| 1993 | Lehre bei Schäff-Bräu Treuchtlingen zum Brauer und Mälzer |
| 1997 | Studium in Weihenstephan zur Diplom-Braumeisterin |
| 1999 | Umbau der Metzgerei Rothmund zum „Weib’s Brauhaus Dinkelsbühl“ – 25 m neben der ehemaligen Brauerei „Zum Hecht“ |