
Gärkeller
Ist das Würzekochen abgeschlossen und die letzte Rast gehalten, die der Ausscheidung des Heißtrubes dient, wird die noch heisse Würze in Richtung Gärkeller gepumpt. Dabei passiert sie den Plattenkühler, in dem sie - je nach Biersorte - auf 6 bis 15°C abgekühlt wird. Dies ist deshalb erforderlich, da die Hefen - bei Weizen obergärige, beim Hellen untergärige Hefe - die hohen Temperaturen nicht überleben würden.
Abgekühlt und belüftet gelangt die Würze in den Gärbottich, wo ihr nun die jeweilige Hefe zugesetzt wird. Die Enzyme der Hefe bauen den im Sudhaus aus dem Malz gewonnenen Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid ab. Je nach Biersorte dauert die nun einsetzende Hauptgärung zwischen 3 (Weizen) und 8 Tagen (Helles).





